Insa Wilke

Literaturkritik

  • Und weiter wirbelt das Kunsthandwerk. Philipp Weiss will in seinem Romanprojekt „Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen“ das große Ganze erzählen. Es wird kein Sprachereignis daraus, Süddeutsche Zeitung, 30. September 2018.
  • Ketil Björnstadt: Die Welt, die meine war. SWR2, 4. November 2018.
  • Innen gegossen, außen lässig. Hans Magnus Enzensbergers Buch „Eine Handvoll Anekdoten – auch Opus incertum“ ist ein Dialog des Autors mit sich selbst. Er perfektioniert darin seine Kunst, sich nicht in die Karten blicken zu lassen, Süddeutsche Zeitung, 21. November 2018.
  • Babuschka auf den Barrikaden. Maria Stepanova wahrt in ihrem Roman die Souveränität der Toten gegenüber den Lebenden und konterkariert die russische Erinnerungspolitik. In Deutschland könnte man das missverstehen, Süddeutsche Zeitung, 16. Dezember 2018.
  • Nocken und Haken. Timea Tankós fabelhafte Übersetzung der kleinen, wundersamen Erzählungen des ungarischen Klassikers Andor Endre Gelléri, Süddeutsche Zeitung, 15.1.2019.
  • Ein Problem der Form. Passend zur aktuellen Debatte um die Frage, welche ästhetischen Antworten die Literatur auf die Geschichte des Nationalsozialismus und den Holocaust finden kann, ist Thomas Lehrs Novelle „Frühling“ neu erschienen, Süddeutsche Zeitung, 29.1.2019.
  • Die befreiung der Weißen. James Baldwins ikonischer Essay „The fire next time“ liegt wieder in deutscher Sprache vor, Süddeutsche Zeitung, 11.3.2019.